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Über den Tag hinausDie langjährige enge Zusammenarbeit zwischen Diehl und den Nürnberger Altstadtfreunden geht auf die freundschaftliche Verbindung zwischen Karl Diehl und dem ebenfalls verstorbenen Dr. Erich Mulzer, dem langjährigen Vorsitzenden der Altstadtfreunde, zurück. Die Zusammenarbeit wurde mit seiner Nachfolgerin, Frau Dr. Inge Lauterbach, im gleichen Sinn fortgeführt. Resultat dieser Verbindung ist eine Vielzahl wiedererstandener oder vor dem Abriss bewahrter Bauwerke in der historischen Nürnberger Altstadt, die ohne eine jeweils namhafte Anschubfi nanzierung nicht hätten gerettet werden können. 2009 konnten die Altstadtfreunde nach langjährigen Rettungsarbeiten ein weiteres bauliches Schmuckstück der Öffentlichkeit zurückgeben. Insgesamt vier Jahre dauerten die aufwendigen Arbeiten an dem eindrucksvollen Anwesen in der Weißgerbergasse (Nr. 10), ehe die Altstadtfreunde im Oktober vergangenen Jahres die Wiederauferstehung dieses historischen Schmuckstücks feiern konnten. Das Gebäude wird künftig den Namen von Dr. Erich Mulzer tragen, um so an den verdienstvollen Kämpfer für die Schönheiten Nürnbergs zu erinnern. Werner Diehl, von dem die Anregung zur Namensgebung stammte, hatte durch eine Spende aus Anlass seines 60. Geburtstages im Jahr 2006 auch zur Realisierung dieses Vorhabens beigetragen. Das Dr.-Erich-Mulzer-Haus wird zukünftig die Büros und die Bibliothek der Altstadtfreunde beherbergen. Die im April 2008 neugegründete Irmgard- Diehl-Kinderstiftung hat sich zwischenzeitlich erfolgreich etabliert. Ihr Hilfsangebot wird von den sozialen Einrichtungen der Region gerne angenommen. Der Stiftung ist es erfreulicherweise gelungen, innerhalb kürzester Zeit eine große Lücke in den Hilfsangeboten zu schließen. Damit haben sich die mit der Gründung verbundenen Erwartungen aller Beteiligten mehr als erfüllt. Es ist Ziel der Kinderstiftung, missbrauchte, traumatisierte, sozial benachteiligte oder behinderte Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Gefördert werden vor allem Behandlungen im medizinisch/therapeutischen Sektor, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden können, insbesondere Heilmaßnahmen mit Pferden, Hunden und Delphinen. Auch die im Jahr 1987 gegründete „Karl-Diehl-Stiftung für Menschen in Not“ hatte im vergangenen Jahr wieder rund 600 Menschen in einer persönlichen Notlage helfen können. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Einzelpersonen in Nürnberg und Umgebung ohne Ansehen von Konfession und Nationalität zu unterstützen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den anderen in der Region tätigen Hilfswerken. Das soziale und kulturelle Engagement des Unternehmens an seinen Standorten ist darauf ausgelegt, konkrete Hilfe im Einzelfall zu leisten, oder ein langfristiges gemeinschaftliches Engagement mit einem erfahrenen Partner zu begründen. Ein Beispiel dafür ist unsere langjährige Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe an unserem Standort Apolda, wo wir seelisch und geistig behinderten Menschen die Möglichkeit geben, sich nach ihren jeweiligen Fähigkeiten in den Arbeitsprozess einzubringen. |
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